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Wintercheck im Ortsverband

Die Winterzeit steht vor der Tür und jeder Pkw-Fahrer hat auf seinem Fahrzeug die Winterreifen schon drauf.

 

Auch der Ortsverband Görlitz überprüft seine Fahrzeuge. Zusätzlich wird bei jedem Einsatzfahrzeug der Winterscheck durchgeführt und das Fahrzeug auf Schäden überprüft, sodass alle Fahrzeuge für den Wintereinsatz startklar sind.

 

In den Nachmittagsstunden kam es zur Helfersprecherwahl. Der alte Helfersprecher würde in seinem Amt bestätigt und ist für die nächsten fünf Jahre neuer Helfersprecher. Er hilft bei Problemen welche Einzelne Helfer im Ortsverband, auch untereinander, haben. Und gibt klärende Gespräche und Lösungsvorschläge. Aber auch die reine Anwesenheit bei Problemgesprächen im Ortsverband gehört zu seiner Aufgabe.

 

 

 


Pumparbeiten im Freibad

"Gewässer abpumpen": so hieß die Hauptaufgabe des Zugführers, die er seinem Technischen Zug zur Samtagsausbildung stellte. Mit seinen gesamten Pumpen versuchten die Helfer des Ortsverbandes Görlitz den Pegelstand des Freibades Hagenwerder zu senken. Die am durch Pontons konstruierten Steg befestigten Pumpen schafften in acht Stunden eine Senkung des Pegelstandes von 7 cm des 1 1/2-Fußballfeld großen Freibades.

Mit Booten und durch Taucharbeiten überprüfte die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) den Uferbereich.

Die Samstagsausbildung trainierte das Zusammenspiel beider Hilfsorganisationen.


Vielfältige Samstagsausbildung

Am Samstag, den 25. Juni 2011, fand die all monatliche Samstagsausbildung des THW Görlitz statt. Dieser Samstag war jedoch nicht wie andere Samstage. Je nach dem, welcher Gruppe man zugehörig war, war die Aufgabe für den Helfer anders. So fuhr die erste Bergungsgruppe zum Berzdorfer Stausee, um dort den Ortsverband zu repräsentieren.

An der durch die Geschäftsstelle ausgerichtete Übung nahm die Fachgruppe Räumen teil.

2. Bergungsgruppe (BG), die Fachgruppe Beleuchtung sowie der Zugtrupp fuhren aufs Übungsgelände.

Dort prüfte der Zugführer Otte die 2. BG und die Beleuchtung hinsichtlich der von ihnen trainierten Themen: Beleuchtungsstrecke aufbauen und Menschenrettung. Beide Gruppen konnten sich gut behaupten. Diese Leistung wurde vor allem durch den Zugführer besonders gewürdigt: „Trotzdem beide Gruppen jeweils drei neue Helfer (zum Teil aus der letzten Grundausbildung) in den vergangenen Monaten hinzu bekamen, lieferten sie die gewünschte Leistung.“ So etwas sei nicht verständlich, so Andreas Otte weiter.

 

 

 


Ausbildung mit den Pontons

Zur Samstagsausbildung kamen die neuen Pontons, die der Ortsverband seit 2010 in seinem Gerätebestand hat, zum Einsatz. Ein Ponton (lat. ponto zu pons „Brücke“ ) ist ein Schwimmkörper, der meist geschlossen und mit Luft gefühlt ist. Als wasserstandsabhängiger Träger findet der Ponton verschiedene Aufgaben wie schwimmende Schiffsanleger, als Schwimminsel in Badeseen, als spezielle Flöße sowie Pontonbrücken.

In Lodenau baute der Ortsverband aus seinen Pontons eine schwimmende Insel (großes Floß) und überquerte damit den See.

Zusätzlich wurden die neuen Pumpen, die dieses Jahr neu Dank einer Spende hinzu kamen, getestet.



Prüfungsvorbereitung für die Helferanwärter

Am 7.Mai geht es für die Helferanwärter des Ortsverbandes Görlitz, nach 6 Monaten Ausbildung, zur Prüfung.

Die Helferanwärter konnten diese Samstagsausbildung nutzen ihre Kenntnisse im Umgang mit den Geräten zu festigen. Dazu wurden alle Stationen wie in der Prüfung getestet.

Letzte Fehler sind korrigiert worden, so dass alle mit ruhigen Gewissen und gut vorbereitet die Prüfung antreten können.

 

 

 

 

 

 

 



Erdbeben

Am Samstag früh um 8 Uhr kam die Einsatzalarmierung: ein Erdbeben im kleinen Dorf „Klingenhausen“.In der Alarmierung hieß es Hauseinsturz und einzige Zufahrtsstraße versperrt. Das waren die Grundpfeiler für die Samstagsausbildung im Ortsverband Görlitz. Der gesamte Technische Zug machte sich auf den Weg.

Von der 1.Bergungsgruppe wurde die von Bäumen versperrte Zufahrtsstraße freigeräumt, damit ein Eindringen ins Schadensgebiet möglich war. Nach dem die Straße beräumt war, drang der Technische Zug ins Schadensgebiet ein.

Der Zugtrupp richtete die Einsatzzentrale ein und bekam die Meldung: vermisste Personen im Schadensgebiet. Die 1.-und 2.Bergungsgruppe machten sich auf den Weg zur Erkundung. Sie durchsuchten den Trümmerkegel. Als Unterstützung kam die Hundestaffel des DRK zum Einsatz. Ein schnelles Auffinden der vermissten Personen war so möglich. Mit Hilfe von Hebekissen konnten Trümmerteile angehoben werden. und Personen wurden gerettet. Unter den Trümmern entstand ein Tunnelsystem. Dort war es mit der Hilfe des Schleifkorbes möglich die Personen aus dem Gefahrengebiet zu retten.

 

 

 

Bilder zur Ausbildung


Retten und Bergen

Die Samstagsausbildung im Februar ist in zwei Ausbildungsschwerpunkte unterteilt worden. Erst ging es auf das Ausbildungsgelände. Dort hatten die 1. und 2. Bergungsgruppe eine verletzte Person von einen Gebäude mittels Leiterhebel zu bergen.

Die Fachgruppe Räumen transportierte in der Zeit den Schutt und das Geröll von der Schadensstelle und legten so den Weg zu den weiteren Einsatzstellen frei.

Die Fachgruppe Beleuchtung leuchtete diese mittels ihren Leuchtmitteln aus. Außerdem stellte sie die Stromversorgung für den Verfügungsraum her.

In den Bauruinen waren zwei weitere Personen vermisst, die von der 1.BG und 2.BG in den Tunnelsystem mit Hilfe des Schleifkorbs geborgen wurden .Danach wurden sie an den Rettungsdienst übergeben.

 

Der zweite Teil der Ausbildung fand auf den Gelände des Technischen Hilfswerks statt. Dort errichteten die Helfer eine Dekontaminationsschleuse.

 

Bilder zur Ausbildung


Auf den Übungsgelände

Am 29.01.11 fand die Samstagsausbildung auf den Übungsgelände Klingewalde statt. Die Fachgruppe Räumen stellte aus Geröll und Betonröhren für die Hundestaffel des Deutschen Roten Kreuz einen Trümmerkegel her.

 

Eine Ausbildung auf der Atemschutzübungsstrecke in Niesky hatten die Atemschutzgeräteträger des Technischen Hilfswerks. Die Übung findet jährlich statt. Sie trainiert und stärkt die Fähigkeiten der Geräteträger.

 

Die Grundausbildung festigte den Umgang mit den Greifzug. Er dient zum Bewegen von Lasten. Im Anschluss wurde eine Seilbahn zum Überwinden von den dort vorhandenen Graben gebaut. Dazu wurden zwei Dreibeine angefertigt und mit Hilfe des Greifzugs konnte der Schleifkorb über den Abhang gelassen werden. Die Vermisste Person ist aus ihrer gefährlichen Situation befreit worden.

 

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