![]() Auf dieser Seite erfahren Sie, was der OV noch so macht. Diese Seite ist immer einen Klick wert! Am 16.12.2011 unterstütze das THW Görlitz das Unternehmen Teleperformance Görlitz bei der jährlichen Firmenfeier. Unterstützung gab es für einzelne Wettkämpfe, die in der Veranstaltung durchgeführt wurden. Die Unterstützung wurde als Ausgleich für Bereitschaft des Unternehmens, Helfer im Einsatzfall problemlos frei zu stellen, gewährt. Dafür auch noch mal ein Dankeschön an den Arbeitgeber unserer Helfer. Zum letzten Dienst im Ortsverband trafen sich die Helfer zu einer gemütlichen Runde und besprachen das Jahr 2011. In einem Jahresrückblick wurden alle wichtigen Ereignisse wie das 20-jährige Jubiläum, die zwei großen Übungen und auch die zahlreichen Ausbildungen gezeigt. Anfang des Jahres bekam der Ortsverband, durch eine Spende, einen Satz Schmutzwasserpumpen. Zahlreiches Zubehör wie Saugschläuche, Verteilung für die Elektrik und Kabelbrücken lagen ebenfalls auf dem Gabentisch. Neue Kanister für Gefahrstoffe und einen Benzinrasenmäher fanden sich auch noch unter den zahlreichen Neuanschaffungen.
Das seit zwanzig Jahren verlassene Gebäude, ehemals ein Kühlhaus, im Stadtteil Weihnhübel dessen Grundstück momentan in Pacht des Freizeitsportkollektiv ist, ist am Freitagabend den 28.10.11 um 21:00 Uhr zum Einsatzgebiet des Technischen Hilfswerk Görlitz geworden. Der Zugtrupp kam 21:15Uhr vor Ort an und fand ein fünfstöckiges, verlassenes Gebäude vor, wo sieben Personen vermisst wurden. Nach einer Erkundung durch den Zugtrupp stand fest, dass der gesamten Technischen Zug alarmiert werden musste. Nach dessen eintreffen, begann die Erkundung der einzelnen Stockwerke des in die Jahre gekommenen Gebäudes. In dem ehemaligen Kühlhaus, das durch seinen verlassenen Zustand sehr verwildert war, fanden die Helfer enge und auch verwinkelte Gassen mit langen Gängen und großen, weitläufigen Hallen vor. Nur durch die intensive Zusammenarbeit der einzelnen Gruppen war ein schnelles Auffinden der Personen möglich. In den dunklen Räumen, wo es schwarz wie Kaffee war, dass man ohne Beleuchtung nichts sah, war so manches Klopfgeräusch falsch war genommen worden. Auch verwirrte Personen kamen auf einmal aus den Ecken durch die Halle gerannt, die die Helfer mit gutem zureden beruhigten. Als gerade die Beseitigung der Hindernisse begann, löste der Funkmeldeempfänger 0:10 Uhr mit der Meldung „Verkehrsunfall auf der BAB 4“ aus. Sofort hieß es vom Zugführer Abbruch der Einsatzübung. Auf der BAB 4 sicherten drei Fahrzeuge, den durch einen Unfall verursachten Rückstau. Sie leiteten den Verkehr Abfahrt Kodersdorf von der Autobahn. Nach dem Einsatzende 3.00 Uhr sagte der Zugführer A. Otte:“So etwas hat er noch nie erlebt, dass in einer Übung ein richtiger Einsatz kommt.“
Doch für einen Helfer kam das wohl bewegendste Ereignis erst noch: Michael Thierbach wurde um 7.30Uhr zum zweiten Mal Vater. Nur wenige Stunde nachdem er vom Einsatz zurück war. Der Ortsverband gratuliert der Familie zum Nachwuchs. Außerdem gratulieren wir nachträglich noch Nico Drescher und Familie zur Tochter, die am 26. Oktober zur Welt kam.
In diesem Jahr geht es nahe zu Schlag auf Schlag, dass Helfer Kinder bekommen. Schon im April wurden erst der Ortsbeauftragte und dann der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit Vater. Ein weiterer Helfer folgte im Juli. Jetzt im Oktober kamen wieder zwei Kinder zur Welt, deren Väter sich ehrenamtlich im THW engagieren. Auch für das kommende Jahr hat sich Nachwuchs schon angekündigt. Der Gruppenführer der zweiten Bergungsgruppe wird sich in die Reihe der frischgebackenen Familienväter einfädeln. In zehn Jahren sollte also die Jugendgruppe gefüllt sein und weiter blickend in 17Jahren eine kräftige Grundausbildung an den Start gehen. Bleibt nur noch zu sagen: Gedeiht gut, ihr kleinen „Helfer“
Sabine Hänsch (Mutter des zweiten Aprilbabys 2011)
Michael Tierbach, der seit einigen Jahren der ersten Bergungsgruppe im Ortsverband Görlitz angehört, gab sich mit seiner Lebensabschnittsgefährtin am 09.09.2011 um 11 Uhr das „Ja-“ Wort. Dieses glückliche Ereignis ließen sich seine Kameraden und Freunde des Ortsverbandes nicht entgehen und überraschten das frisch getraute Paar samt Einsatzfahrzeug (Gerätekraftwagen I) am Abend. Die Überraschung bereitete so viel Freude, dass spontan die Hochzeitskleider wieder angezogen wurden und Hochzeitsbilder in „blau“ entstanden sind.
Neben der ersten Bergungsgruppe wünschen die Kameraden des Ortsverbandes Görlitz nebst deren Familien dem frisch getrauten Paar alles Gute zu ihrer Hochzeit sowie viel Glück zur bevorstehenden Geburt ihres zweiten Kindes. Wie man auf schnellstem Wege ein Auto auseinander nimmt, dies zeigte das Technische Hilfswerk (THW) am 15.10.11 bei der Zwanzigjahrfeier auf dem Gelände des Autohauses Toyota Mühlmann auf der Rothenburgerstraße. Von 11 bis 16 Uhr war der Gerätekraftwagen I mit seiner zahlreichen Technik zu bewundern. Neben den Geräten auf den Fahrzeug konnten die Zuschauer auch Live mit erleben, wie die Helfer vor Ort das gestellt Fahrzeug mit dem Hydraulischen Rettungssatz “Schere & Spreizer” auseinander nehmen. Im ersten Teil der Vorführung, wo die Scheiben entfernt worden sind, konnten die Gäste mit dem Vorschlaghammer selbst mitmachen. Wie schnell doch die Türen und das Dach entfernt sind, war zu sehen, als die Helfer den Hydraulischen Rettungssatz nahmen. Als der Pkw in seine Einzelteile zerlegt war, sagte der Gruppenfrüher S. Besser: “Obwohl das THW eher selten zu Einsätzen mit Technischer Hilfeleistung gerufen wird, wird auch hier ein fundamtental gefestigtes Wissen vorrausgesetzt.” Nur so sei es möglich, dass das THW auch bei solchen Einsätzen kompetent handeln könne, erklärt er weiter.
Gerätekraftwagen I der ersten Bergungsgruppe und der Unimog mit seinem Lichtmastanhänger der Fachgruppe Beleuchtung waren am 08.10.11 zu sehen beim Winzerfest im Kloster St. Marienthal. Von 12 Uhr bis 17 Uhr konnten die Gäste die Technik des Technischen Hilfswerk (THW) anschauen. Viele Fragen: Welche Aufgaben hat das THW? Wann rückt es aus? wurden von den Helfern vor Ort beantwortet. Den Rettungssatz "Schere & Spreizer" konnte man nicht nur anschauen. Befestigt an einem Dreibock war es die Aufgabe der Zuschauer, mit dem Spreizer ein Ei von einer zur anderen Pylone zu transportieren, ohne dass das Ei kaputt geht. Viele Gäste stellten sich der Aufgabe und waren erstaunt was alles dazugehört solche Technik zu bedienen.
Eine THW-Wetterstation hat am Samstag in hunderten Städten den aktuellen Wetterbericht verkündet. Die Aktion ist der Auftakt zur ersten bundesweiten Imagekampagne des THW.
Dreibock, Sandsack und ein großes Bodenplakat - fertig ist die THW-eigene Wetterstation. Als Blickfang dient der Dreibock, das Barometer ist der Sandsack: ist er trocken, scheint die Sonne, ist er nass, regnet es und wenn er wackelt, bebt gerade die Erde. Die ungewöhnliche und nicht ganz ernstzunehmende Wetterstation ist der Auftakt zur ersten bundesweiten THW-Imagekampagne. Noch bis 2014 wirbt das THW gemeinsam mit der Berliner Werbeagentur eobiont unter dem Motto "Raus aus dem Alltag. Rein ins THW!" um Nachwuchs.
Quelle: THW.de Foto: T.R. OV-GR
Einsatzübung: Stallbrand in Gersdorf
- Alarmierung am 19.08. um 20.53Uhr durch Freiwillige Feuerwehr Deutsch-Paulsdorf - Einsatzort Stall in Gersdorf, Gemeinde Markersdorf - Technisches Hilfswerk Ortsverband Görltiz unterstützt die Freiwilligen Feuerwehren Deutsch-Paulsdorf und Gersdorf - Simulierter Stallbrand (kleine Explosion) - Zwei Verletze Personen und Tierrettung
- Erster und Zweiter Technische Zug sowie beide Fachgruppen (Beleuchtung, Räumen) kamen zum Einsatz -Atemschutzgeräteträger (AGT) des THW unterstützen die AGT der Wehren, teilweise erfolgte sogar eine Mischung der Trupps → eine Zusammenspiel beider Organisationen konnte so stärker trainiert werden
-.Fachgruppe Räumen schafft den Zugang zur Einsatzstelle, indem sie Heuballen mit dem Radlader zur Seite fuhr, die die Tür blockierten - Fachgruppe Beleuchtung beleuchtet den Einsatzort, sowie die Wasserentnahmestelle der Feuerwehr, die sich wenige Meter entfernt befand
-.Beide Technische Züge unterstützen FFW bei der Rettung
Daten THW: 21 Helfer im Einsatz 6 Fahrzeuge Zugführer Andreas Otte
Daten Feuerwehren: Einsatzleiter FW Rogalski,, Ralf-Lothar Fahrzeuge: FW Löschfahrzeug (LF) 8, Tragkraftspitzfahrzeug Wasser mit Zusatzausstattung (Beleuchtung) FFW Deutsch-Paulsdorf : 9Kameraden FFW Gersdorf: 6Kameraden
Gemeindewehrleiter Silvio Renger war begeistert von der Zusammenarbeit mit dem THW Zugführer Andreas Otte wünscht sich weiterhin, auch mit anderen Feuerwehren, solche interessante Übungen
Beim ASB Sommerfest präsentierte das Technische Hilfswerk, aus seinen Fuhrpark auch ein Fahrzeug, den Gerätekraftwagen der 1. Bergungsgruppe. Man konnte viel erfahren über die Aufgaben des THW. Die Helfer vor Ort stellten einige Geräte vom Fahrzeug, wie Hebekissen und Schere/Spreizer usw vor und tauschten ihre Erfahrungen mit den Gästen aus.
Bei einem großen Einsatz kommt es oft dazu, dass viele Helfer koordiniert werden müssen. Dies erfolgt nach einem Konzept, dessen Führungskräfte im Technischen Hilfswerk konform sein sollten. Die Organisation eines Einsatzes wird so erleichtert. Für solche eine Organisation wird ein LuK-Stab (LuK - Leitung- und Koordination) gebildet. Vor allem Stabspositionen eines Ortsverbands haben nach diesem Konzept spezielle Aufgaben, so dass am Ende eine Aufgabenteilung stattfindet. Am Wochenende (08.-10.07.11) fand im Ortsverband Görlitz eine LuK-Schulung statt. Führungskräfte der Ortsverbände Dippoldiswalde, Pirna und Görlitz nahmen daran teil. Zwei Ausbilder der Bundesschule führten die Ausbildung durch. Neben Theorie wurden auch Beispiele und eine Übung durchgenommen.
Beim Rauschwalder Sommerfest, wo sich die Hilfsorganisationen vorstellten, präsentierte das Technische Hilfswerk, aus seinen Fuhrpark auch ein Fahrzeug, den Gerätekraftwagen der 1. Bergungsgruppe. Man konnte viel erfahren über die Aufgaben des THW. Die Helfer vor Ort stellten einige Geräte vom Fahrzeug, wie Hebekissen und Schere/Spreizer usw vor und tauschten ihre Erfahrungen mit den Gästen aus.
Nach sechs Monaten Ausbildung ging es für die sechs Helferanwärter zu Prüfung zum Ortsverband Dresden.In der Prüfung werden die Grundkenntnisse des Technischen Hilfswerks geprüft. Einige Schwerpunkte sind der richtige Umgang mit den Geräten, das Arbeiten miteinander und das Retten von Personen. Auch der Zugführer (A. Otte) stellte sich der Herausforderung, um zu zeigen das man nach zwanzig Jahren auch noch die Grundkenntnisse beherrscht. Nach einen harten Prüfungstag und bestandener Prüfung kamen alle glücklich zurück nach Görlitz. Im Ortsverband erfolgte die traditionelle, durch den Zugführer durchgeführte, Taufe. Am 18. Dezember 2010 fand im Ortsverband eine Weihnachtsfeier als Dank an die Helfer für das vergangene Jahr statt. Neben der Bescherung wurden auch einige Helfer ausgezeichnet. So erhielten René Fünfstück, Peter Walter und Andreas Otte das Helferabzeichen in Gold für ihre große Einsatzbereitschaft beim THW-Görlitz. Zugführer Otte und Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit Rothert resümierten das Jahr mit Fotos und Informationen für alle Helfer und deren Angehörige.
Deckeneinsturz auf der HilgerstraßeNach dem letzten Hochwasser Ende September ist im Ortsverband Görlitz wieder Normalität eingekehrt. Pumpen, Schläuche und Regensachen sind aufgeräumt. Doch eine lange Ruhepause sollte den Helfern des Ortsverbandes nicht gewährt sein. Auch die Bereiche der Beleuchtung, Personenrettung sowie Bewegen von Trümmerteilen müssen regelmäßig trainiert werden. Für Andreas Otte, Zugführer im Ortsverband Görlitz, sei es mit einer Einsatzübung eine gute Möglichkeit gewesen, all diese Bereiche auf einmal zu trainieren, sagt er auf Nachfrage. So kam es am 5. November gegen 18.06Uhr zur Alarmierung. Einsatzgebiet sollte ein altes Betriebsgelände auf der Hilgerstraße 7 sein. Vor den Helfer war die Übung im vornherein geheim gehalten worden. Als sie nach der Alarmierung auf das THW Gelände kamen, hieß es für sie nur: Deckeneinbruch mit mehreren Verletzten auf der Hilgerstraße 7 in Görlitz. Wie zu einem richtigen Einsatz fuhren die ersten Fahrzeuge schon nach wenigen Minuten mit Martinshorn und Blaulicht zur Einsatzstelle raus. Schon wenige Minuten später verließen die nächsten Einsatzkräfte das Gelände am Flugplatz. Dort erwartete die Helfer ein schon von weiten sichtbar brennendes Auto. Dieses wurde mit Hilfe von Feuerlöschern gelöscht. Auf Grund der ausgedehnten Schadenslage kamen alle Fahrzeuge des Ortsverbandes zum Einsatz. Ebenso wurden alle Gruppen durch den Zugführer angefordert. Die Helfer der Fachgruppe Beleuchtung bauten Licht auf und ermöglichten den Helfern eine gute Sicht. „Bei solch einer Einsatzübung können wir auch mal zeigen, was wir können und vor allem haben. Gerade bei den Samstagsausbildung ist es immer hell und die anderen Helfer sehen gar nicht das volle Pensum unserer Gruppe.“, erzählt Stefan Noack, Helfer in der Fachgruppe Beleuchtung. Noch während die Beleuchtung aufgebaut wurde, machten sich die ersten Helfer auf zur Erkundung der Schadensstelle. Dabei sollte das Ausmaß des Schadens sowie mögliche Rettungsvarianten überblickt werden. „Die Erkundung ist nötig, damit der Zugführer entscheiden kann, ob weiteres Personal oder auch andere Hilfsorganisationen zu Unterstützung herangezogen werden müssen.“ erklärt Mario Müller, Gruppenführer der zweiten Bergungsgruppe und Überwachender der Erkundung. Der Deckeneinbruch und der damit verbundene Schutt machten es nötig, dass die Rettungshundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Görlitz ebenfalls hinzugezogen werden musste. Aber auch Sanitätskräfte des DRK Görlitz wurden angefordert, um die Verletzten ausreichend betreuen zu können. Gegen 18.35Uhr konnte der erste Verletzte schon gerettet werden. Vier weitere Verletzte folgten. Leider musste während der Übung auch das Auffinden von verstorbenen Menschen trainiert werden. Bei Übungen sind diese Personen Puppen. Diese Puppen sind so groß und schwer wie ein durchschnittlicher, erwachsenen Mann und können beispielsweise auch eingeklemmte Menschen in Fahrzeugen symbolisieren. Für die Helfer ist es immer wieder schwierig sich mit solch einer Person zu unterhalten, da sie nicht antwortet. „Anfangs wusste ich immer gar nicht so richtig, was ich zu dem Verletzten sagen soll.“ gibt Swen Zabel, Helfer in der ersten Bergungsgruppe, zu. Die Übungen mit den Verletzten über mehrere Jahre bringe aber Routine, sagt er weiter. Gerade für neue Helfer sind solche Übungen daher sehr wichtig. Eine Person musste mit Hilfe von Hydraulischem Rettungsgerät (Schere und Spreizer) aus einem Fahrzeug befreit werden, in dem sie eingeklemmt war. Doch bevor die Helfer an den Autos arbeiten konnten, musste die Fachgruppe Räumen schwere Betonstücke von den Autos entfernen. Diese waren durch den Deckeneinbruch auf diese gefallen. „Auch wenn es immer ganz einfach aussieht, wenn der Radladder Geröll beseitigt, so ist es für den Fahrer eine anstrengende Aufgabe, die viel Konzentration verlangt.“, sagt Robert Thiele, Gruppenführer der Fachgruppe Räumen. Das Arbeiten mit Schere und Spreizer wurde am vergangenen Samstag zur Ausbildung erst geübt. „So wusste man sofort, wo und wie man das Gerät ansetzen muss, um die Person schnellst möglich zu befreien.“, gibt Robert Gimpel, Helfer in der zweiten Bergungsgruppe, offen zu. Auch für das leibliche Wohl wurde während der Übung gesorgt. Inge und Klaus Schaller kochten für alle an der Übung beteiligten Helfer eine warme Mahlzeit. Außerdem verteilten beide vor Ort Getränke. „Alles in allem war es ein zufrieden stellende Einsatzübung“, erklärt Andreas Otte. Fehler seien da, um gemacht zu werden. Man müsse nur aus ihnen lernen, sagt er weiter. Während der gesamten Einsatzübung wurde die Durchfahrt der Hilgerstraße unterbrochen.
Im Technischen Hilfswerk Ortsverband Görlitz verrichten zur Zeit 45 Helfer ihren aktiven, ehrenamtlichen Dienst. Darunter sind auch zwei junge Frauen. Des Weiteren werden neun Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren zu Junghelfer(inne)n in der Jungendgruppe ausgebildet. Danach können sie ihren Grundausbildungsdienst bei den aktiven Helfern ableisten. Sollte jemand Interesse haben ins THW einzutreten, so wäre es der passende Moment, da am 30. Oktober 2010 die aktuelle Grundausbildung begonnen hat.
Wir möchten uns auch beim Grundstückseigentümer bedanken: Freie Werkstatt Ralf Hilbig, Promenanden Straße 106 in Görlitz
(S.H.) Fachgruppe Beleuchtung hat ihre HauptaufgabeJetzt zum Winteranbruch, wo die Tage kürzer und die Nächte länger werden, hat die Fachgruppe Beleuchtung ihre Hauptsaison. Sie macht die Nacht zum Tag. Durch ihre große Palette an Beleuchtungsmitteln kann Sie Einsatzstellen schattenfrei ausleuchten. Mit Leuchtluftballons (Powermoon) und den Lichtmastanhänger ist es möglich große Flächen von 100 mal 100 Metern zu beleuchten. Gern griffen Polizei und Zoll auf die Einsatzstärke der Fachgruppe zurück, um sich bei ihren Einsätzen in den Nachtstunden unterstützen zu lassen. Wieder eine Hochzeit im OrtsverbandZum zweiten Mal in kurzer Zeit wurde das Gelände des Ortsverbandes Görlitz am 2. September zum Festgelände. Diesmal heiratete der Ortsbeauftragte Daniel Reichstein. An diesem Abend war der Polterabend. Neben Helfern waren auch Familie, Verwandte und Bekannte eingeladen und überbrachten ihrer Glückwünsche für die bevorstehende Hochzeit. Traditionell wurde natürlich auch mit Porzellan gepoltert. "Bullen-reiten" und Essen aus der Gulaschkanone rundeten den Abend ab. Hochzeit im OrtsverbandDas Hochwasser überraschte den Zugführer Andreas Otte am Sonnabend auch sehr. Er war zur Zeit der Alarmierung bei seinem Junggesellenabschied. Trotz des langen Einsatzes, über mehrere Tage, feierte er am Donnerstag seine Polterhochzeit im Ortsverband Görlitz.
Es sei in einem langen Leben das junge Paar von Glück umgeben. Was immer in der Welt geschehe: Stets liebevoll sei Eure Ehe!
Wünscht der Ortsverband Görlitz
Traditions-Radrennen "Rund um die Landeskrone"Der Postsportverein Görlitz e.V. - Abteilung Radsport veranstaltet auch in diesem Jahr zum 75-mal das Radrennen „Rund um die Landeskrone“.Die Strecke verläuft von Görlitz / Promenadenstraße über Kunnerwitz, Jauernick, Friedersdorf, Pfaffendorf, Schlauroth, Schlaurother Straße, Grenzweg und Grundstraße wieder zur Promenadenstraße. Eine Streckenlänge beträgt 17,3 km. Dieses Jahr übernimmt das Technische Hilfswerk Ortsverband Görlitz mit 20 Helfern, die auf den Streckenabschnitten verteilt sind, die Absicherung des Radrennens.
THW unterstützt Präventionstag der Polizei29.05.2010 Am Samstag fand in Pfaffendorf (Görlitz) ein Präventionstag der Polizei zusammen mit einem Dorffest statt. Durch die Landes- und Bundespolizei wurden unter anderem 2 Hubschrauber, die Reiterstaffel der Sächsischen Polizei sowie das LKA präsentiert. Zusätzlich gab es jede Menge Infostände sowie ein Konzert des Landespolizeiorchesters. Das THW Görlitz war mit einen Teil seiner Technik präsent - unterstützte die Polizei bei Absperr und Bergungsmaßnahmen.(RT) Vergangenen Wochenende, 7. bis 9.Mai, fand auf dem Gelände von Marktkauf sowie auf dem Porta-Gelände ein Familienfest statt. Zu diesem war auch das THW Görllitz eingeladen. Der Ortsverband stellte vor Ort seinen neuen Mehrzweckkraftwagen vor. Doch nicht nur er machte bei den Besuchern des Familienfestes schwer was her. Auch der mitgeführte Gerätekraftwagen I der ersten Bergungsgruppe zog die Leute an. Reinschauen, Anfassen und Fragen stellen zu den ganzen Gerätschaften lockte an. Für die Kinder war die "kleine Schwester" des Gerätekraftwagen eine Attraktion. In den durch den OV selbst aufgebauten Mini-GKW können sich die Kinder reinsetzen und sich selbst einmal wie ein großer THW-Helfer fühlen. Das Wochenende endete mit einem Festumzug von Marktkauf zu Porta. (sh) Helfer auf denn Weg nach HaitiNach dem Erdbeben auf Haiti läuft die Internationale Hilfe für den Inselstaat an. Auch die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) schickt Einsatzkräfte aus ganz Deutschland, um zu helfen. Unter ihnen befindet sich auch der Görlitzer Michael Kruhl. Am Sonnabend flog er in das Katastrophengebiet.
Schon vergangenen Mittwoch brachen erste Helfer in die Krisenregion auf, um Einsatzoptionen vor Ort zu erkunden. Weitere zehn Helfer der Schnell-Einsatz-Einheit-Wasser (SEEWA) folgten in den vergangenen Tagen. Sie führen mobile Trinkwasseraufbereitungsanlagen und Labore zur Wasseranalyse mit. Außerdem nehmen sie die Ausstattung mit, die für die Reparatur der Wasserinfrastruktur nötig ist.
Die SEEWA ist eine eigens auf die schnelle Hilfe im Ausland ausgebildete Einheit des THW. All ihre Gerätschaften sind mobil verpackt und die Einheit kann innerhalb weniger Stunden in ein Katastrophengebiet aufbrechen. Mit Aufbereitungsanlagen ist es möglich rund 6.000 Liter Trinkwasser in der Stunde herzustellen. Die Menge reicht aus, um bis zu 30.000 Menschen mit Wasser zu versorgen.
Es ist nicht der erste Auslandseinsatz für Michael Kruhl. Bereits im Oktober 2006 half er bei der Instandsetzung der Infrastruktur im Libanon. Um an all diesem teilzunehmen, hat der gebürtige Reichenbacher sich lange vorbereitet. Nach seiner Grundausbildung beim Technischen Hilfswerk, absolvierte er die für Auslandseinsätze notwendigen Vorbereitungskurse. Gute Englischkenntnisse sowie eine Tropentauglichkeitsuntersuchung waren ebenfalls nötig, um an Auslandseinsätzen teilnehmen zu können.
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