Am heutigen Vormittag wurde unser Fachberater zu einem vermeintlich schweren Verkehrsunfall im Königshainer Tunnel auf der Bundesautobahn 4 gerufen. Um 9:24 Uhr erfolgte die Alarmierung unseres Ortsverbandes zu einem Einsatz mit dem Stichwort H3 groß. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass es sich um eine groß angelegte Übung handelte, die der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer dient und die Einsatzbereitschaft der beteiligten Kräfte unter realistischen Bedingungen überprüfen sollte.
Unsere Aufgabe bestand darin, einen Sammelplatz einzurichten, an dem Betroffene aufgenommen, versorgt und betreut werden konnten. Dort bestand die Möglichkeit, sich aufzuwärmen und Verpflegung zu erhalten. Das Szenario der Übung sah einen simulierten Unfall zwischen einem Schleuser-Lkw und zwei Pkw vor, bei dem rund fünfzig illegal eingereiste Personen sowie mehrere Verletzte betroffen waren.
Die Übung diente dazu, den sanierten Tunnel zeitnah und mit höchster Sicherheit für den Verkehr freigeben zu können. Sie zeigte eindrucksvoll, wie wichtig das reibungslose Zusammenspiel aller beteiligten Kräfte ist. Feuerwehr, Rettungsdienst, Technisches Hilfswerk, Polizei, psychosoziale Notfallversorgung sowie zahlreiche Helferinnen und Helfer trugen gemeinsam dazu bei, dass die Abläufe professionell und effizient umgesetzt werden konnten.

